Deep Dive Bayreuth #9 Der Traum vom sauberen Fliegen
Shownotes
In dieser Folge tauchen wir tief in die Welt nachhaltiger Rohstoffe für die Luftfahrt ein. Gemeinsam mit den Gästen Denise Hellmuth und Florian Max spricht Host Jennifer Opel über die Herausforderungen und Chancen, biobasierte Materialien und innovative Wasserstoffspeicherung im Flugzeugbau einzusetzen.
Auch Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte, Zusammenarbeit mit der Industrie und die Rolle interdisziplinärer Teams kommen nicht zu kurz. Begleitet uns auf eine spannende Reise in die Zukunft des nachhaltigen Fliegens direkt aus der Forschung an der Uni Bayreuth.
Transkript anzeigen
00:00:04: Diebdive Bayreuth, der Podcast, wer unter die Oberfläche der Forschung an der UBT schaut mit Jennifer Opel.
00:00:12: Herzlich willkommen zu DiebDiveBayreuth dem Podcast aus der Pressestelle der Uni Bayreut in denen wir uns verschiedene Forschungsbereiche der UBT genauer anschauen.
00:00:21: heute in Folge neun eine Premiere denn heute nehmen wir zum ersten Mal Zutritt auf.
00:00:26: ich bin schon gespannt was jetzt heute hier passieren wird.
00:00:30: aber zuerst frage ich um was geht es heute eigentlich?
00:00:34: Also es geht heute um nachhaltige Rohstoffe für den Flugzeugsektor.
00:00:40: Das heißt, wir schauen uns an wie können wir materialien, ego-basierte Materialien und Materialien aus Nachwachsern und Rohstoffen im Flugzeugbau einsetzen?
00:00:47: Beziehungsweise nachgelagert können wir uns dann die Frage stellen ob wir doch auf petro basierte Material in zurückgreifen wollen also Rohstoffer aus Erdöl Basis quasi oder nicht aus Nachwachsern & Rohstoffem um vielleicht auch nachhaltiger zu machen?
00:01:02: Und wer seid ihr zwei eigentlich?
00:01:05: Ja, hallo zusammen.
00:01:07: Normales Dennis Helmut.
00:01:08: Ich bin wissenschaftlicher Mediabaterin am Lehrstuhl für puläne Werkstoße der Universität Alba und habe zusätzlich die Gruppenladung für die duromären Systeme in uns halbe.
00:01:19: Alle HAB-Systeme, die vernetzen, die man danach sagen nicht mehr ganz so einfach nur sagen kann, wie ich wieder aufschwenden kann.
00:01:27: Und ich bin Florian Max, bin ebenso wie Denise am Nährstoff der Polymerge Werkstoffe angestellt.
00:01:33: Dort eben auch noch als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf meine Promotion quasi auch noch vor mir und leite zusätzlich noch die Gruppe der Verbundwerkstoffe oder der Faser-Verbundwerkstoffes.
00:01:43: Das heißt, ich bin sozusagen Miss Pondant zu Denise da Denise quasi alles unverstärkt ist, auch ein Schreibtisch.
00:01:49: Und sobald es dann in die Richtung Faser Verstärkung geht mit Naturfasern aus Hamf, aus Jute und dergleichen Glasfasern, Grundstofffasermandeln ist auf meinem Tisch.
00:01:58: Jetzt habe ich natürlich zwei große Stichworte schon vernommen, einmal Flugzeug und eine Nachhaltigkeit.
00:02:03: Das sind ja so zwei Dinge die man eigentlich nicht so zusammenbringt.
00:02:07: Grundsätzlich hat es total spannend in diesem Bereich zu forschen.
00:02:11: aber wie sieht's denn aus?
00:02:12: Sind wir schon soweit dass man nachhaltig fliegen kann?
00:02:15: Ich würde sagen nein.
00:02:17: Also es ist schon so, dass man in den letzten Jahren schon große Fortschritte gemacht hat.
00:02:21: gerade was das Gewicht des Flugzeugs angeht also gerade eben durch den Einsatz von faser verstärkten Kunststoffen der mittlerweile bei über fünf Prozent in den meisten Flugzeugen liebt ist es eben schon so dass das Flugzeug an sich leichter ist und dadurch natürlich während der Flugbase weniger Treibstoffe braucht und somit auch weniger Emissionen.
00:02:41: Aber es ist schon so, dass man noch nicht bei dem Ziel ist, wo man gerne hinmünscht.
00:02:46: Es gibt auch den genannten Flightpark-Zweitausendfünfzig, wo eben sehr viele Ziele festgeschrieben sind wie man die Luftfahrt nachhaltiger machen möchte.
00:02:56: aber bis dahin sind schon noch einige Schritte zu tun
00:03:00: und an denen arbeiten wir in Bayreuth
00:03:02: Genau, an den arbeitenden Beiräuern, dass wir da irgendwie entweder biobassierte Materialien reinbringen mit so gar nem positiven CO²-Fußabdruck.
00:03:10: Das heißt nicht mehr irgendwie purem Material oder purt CO² verbrauchend sondern eben auch durch einen Feedstock die wir dann nehmen können, entweder sei es eine biobASSierte Matrix und rasche Vergrundwerkstoffen als auch bio bassierte nachhaltige Fasern.
00:03:23: Wieso das Ganze herausfordern wird und werden kann?
00:03:27: Während der Flugphase oder während der Lebensdauers von so einem Flugzeug, wie die Wies auch schon angesprochen hat sind wir vielleicht achtzig-neinzig Prozent der kompletten, wenn nicht sogar noch höher der kompleten CO² Ausstöße gefangen.
00:03:40: Bedeutet wir haben nur eine Marge von zehn, zwanzig wahrscheinlich nicht mal zwanziger, sondern zehn, fünf Prozent wo wir irgendwie mit biobasierten Materialien ankommen können.
00:03:48: Und das ganz große Ding und die große Herausforderung ist eben, biobasierte Materialien sind überhaupt nicht so leistungsfähig wie die petrochemischen Pondons.
00:03:58: Das heißt wir müssen schwerer werden!
00:04:00: Wir müssen irgendwie dickere Bauteile bauen, dass wir vergleichbare Streifigkeiten, vergleichbar Treckkeitsmomente untergleichen bekommen... ...und da ist halt die große herausforderungen.
00:04:11: will ich biobassierte Materialen einsetzen um an CO²-Fußabdruck zu reduzieren werde ich dann schwerer bei der Laufzeit oder während der Betriebsdauer von so einem Flugzeug.
00:04:19: Und da stoße ich auch wieder zu mehr CO-Zwei aus, das heißt man will eigentlich im Endeffekt biobasiert sein aber am Ende auch leichter sein und es ist dieser Trade auf dem wir gehen müssen.
00:04:28: Und über welche Arten von Flugzeuge sprechen wir da?
00:04:30: Es wird jetzt wahrscheinlich nicht der Sitz sein den wir sehen wenn wir denn im Flugzeug einsteigen.
00:04:35: also... kann tatsächlich durchaus trotzdem sein.
00:04:38: Es ist so, dass wir sowohl Projekte hatten in denen wir Materialien für den Flugzeug Innenraum entwickelt haben.
00:04:44: da ging es oft um zum Beispiel die Seitenfanele oder auch die Teile oben wo man die Koffer rein macht.
00:04:51: das sind alles Teile die zu einem großen Teil aus was auf starken Grundstoffen bestehen und da hat man eben den Vorteil, dass die mechanischen Anforderungen nicht ganz so hoch sein müssen wie jetzt bei nem Plügel zum Beispiel und deswegen eignet sich der biobasierte Materialentendenziell eher.
00:05:06: Der große Nachteil, den man da hat ist, dass man für die Entwicklung solcher Materialien sehr hohen Brandschutzanforderungen erfüllen muss.
00:05:12: Weil klar, Brand ist im Flugzeug immer der Worst Case der Eintritt.
00:05:16: Das heißt, man hat eben für jedes Flugzeugbauteil besonders für den Innenraum sehr, sehr hohe Brandschutzanforderungen und das ist tatsächlich oft mit Bio-basiertem Materialien.
00:05:26: gerade wenn man dann auch ein vollständig bio basiertes Material haben möchte.
00:05:30: Das heisst, man bräuchte dann auch bio basierte ist das Stand jetzt noch sehr, sehr schwer zu erreichen.
00:05:36: Wir haben sehr viel biobasierte Materialien schon entwickelt aber halt immer mit dem Hintergrund dass es nicht lasttragend am Ende sein kann, weil da leben diese ganze mechanischen Anforderungen so in der Struktur der Chemikalik.
00:05:48: quasi beheimatet habe ich nur irgendwie ganz lange Polymer Spaghetti in meiner Matrix drin dann können die easy voneinander abgleiten sie haben keine Festigkeit und wenn ich irgendwas ganz Balkimäßiges drinnen hab Widerstand gegenüber mechanischer Verformung und dementsprechend auch Hochleistungsferie, neue Werkstoffe geschaffen.
00:06:07: Was wir allerdings machen können oder wo wir relativ stark in den letzten Jahren die Forschung gegangen sind das ist die Wasserstopp-Mobilität im Flugzeug.
00:06:15: Vielleicht auch noch so ein Punkt wie man ansprechen kann weil wir nicht nur in der Materialentwicklung per se tätig sind um irgendwas bio basiert und leichter zu machen sondern man kann ja auch über nachdenken ob man tatsächlich wenn Treibstoff ändert an dem Flugzeug dass man nicht mehr auf Kerosin Etro passiert angewiesen ist, sondern dass man Richtung Wasserstoff-Mobilität et.
00:06:34: und da liefen auch ein zwei Projekte bei uns im Lehrstuhl wo wir neue Materialien, neue Carbonen Materialien entwickelt haben für Wasserstofftanks sei es Hochdruckspeicherung sixhundert bis achthundert Bar oder eben auch diese Niedrigtemperatur Speicherung, diese cryogenespeicherung.
00:06:51: Das passiert dann eher so bei minus hundert wo hundert Grad Celsius, da ist der Wasserstoff quasi flüssig und wird im Flüssig gelagert.
00:06:59: Wir brauchen nur noch eine Druckfestigkeit von dem Wasserstofftank von so na ja vier bis zehn Bar wahrscheinlich in die Richtung.
00:07:07: Da liefen so ein paar Projekte.
00:07:08: wie haben wir uns angeschaut, wie wir diese Tanks wickeln können?
00:07:12: Also wir haben eine eigene Wickelmaschine bei unserem Lehrstuhl, wo wir auf einem Kern was aufwickeln können um dieser rotationssymmetrische Form unseres WasserstoffTanks zu bekommen.
00:07:21: Also, wie muss ich ganz blöd reinfallen?
00:07:23: Diese Wickelungen sind quasi Polymeerstringe.
00:07:26: Die sich da um eine Form wickeln oder...
00:07:29: Genau!
00:07:30: Wir haben eine Form in der Mitte.
00:07:31: das ist meistens so ein Sandkern wenn man die das Ganze zu macht.
00:07:35: Das heißt so die Bostewegion und Domlegion.
00:07:37: Das sind die äußeren Stellen von dem Tank wo es abgerundet wird.
00:07:40: So nennt sich das.
00:07:42: Wir haben unser Lehrstuhl, wir haben nur eine zwei-Axt-Wickelmaschine.
00:07:45: Das heißt diese Domregion und Bosseregion am Ende können wir nicht fabrizieren bei uns.
00:07:48: Wir können mit Materialien schauen wie sich die Wickeln, wie sind die späteren mechanischen Eigenschaften in unserem Wickelerzeugnis ist?
00:07:56: Wir wickeln tatsächlich auch Stahlkerne.
00:07:58: Es ist so ein Stahlzylinder das dreht sich quasi und dann kommt aus der Maschine einen Polymer Strang mit Fahrverstärkungen rein.
00:08:07: Sie sind aus dieser Maschine raus und wird auf dieses Stahlrohr aufgewickelt.
00:08:12: Und was bringt das?
00:08:14: Gut bleiben, sag ich mal bei der Wasserstoffforschung.
00:08:17: Hier wieder ein bisschen Nies kommen.
00:08:19: Wasserstoff-Forschung momentan hat das große Problem vor allem in Deutschland und es wird in anderen Ländern schon besser vorgelebt.
00:08:26: In Deutschland haben wir diese ganze Infrastruktur noch nicht so da um den Wasserstoff tatsächlich an Mann zu bringen.
00:08:32: Das muss irgendwo gelagert werden.
00:08:34: Wenn wir nicht Kryogen speichern, muss auch erstmal eine Infrastruktur geschaffen werden um achthundert Bar in diesen Verbundwerkstoff und diesen Tank reinzubekommen.
00:08:43: Daran scheitert wahrscheinlich noch die großen Herausforderungen der Wasserstoffmobilität im CO²-neutralen Fliegen.
00:08:50: Allerdings was es bringt, um auf die Frage einzugehen... Es bringt der Gesellschaft tatsächlich ein CO²-neutrales Fliegen.
00:08:57: Also wir können dann dadurch wieder, ich sag mal guten Gewissens im Urlaub fliegen ohne zu sehr an den CO² Ausstoß bei Staat und Landung zu denken oder während des Fliegens per se.
00:09:07: das ist quasi das wonach wir streben dass wir sagen wir möchten dringend dem Klimawandel der Erdewärmung globalen Erwärmen und Gegentreten um bei dem größten CO² Verbraucher des Fliegens etwas zu tun.
00:09:20: Ja, was ich dazu vielleicht noch zu DOS-Thema ganz kurz ergänzen würde.
00:09:24: Was glaube ich für die Zuhörer auch ganz interessant sein kann ist der Grund warum wir uns überhaupt mit den CO²-Tanks so beschäftigen?
00:09:31: Weil vielleicht manche der Zuhörer sich denken werden ja okay aber es ist also CO² wird ja gerade schon in irgendwelchen Flaschen und Tanks gespeichert.
00:09:39: das Problem an denen ist dass sie für die Luftparte gerade einfach zu schwer sind da man eben trotzdem immer noch irgendeinen Kernmaterial hat, bevor man dann schon teilweise heutzutage ausnimmt irgendwelche Komposite-Strukturen hat die leichter sind.
00:09:54: Und deswegen ist es eben das Ziel nur noch Kompositstrukturen zu verwenden
00:09:59: um
00:09:59: einen möglichst leichten Tank zu bekommen der am Schluss aber natürlich auch eine genauso gute Performance hat und eben diese entweder hohen Druck oder niedrigen Temperaturen natürlich aushalten kann.
00:10:10: Wie weit sind wir da in der Forschung?
00:10:12: Also ist das ein greifbarer Nähe oder brauchen wir noch zehn Jahre?
00:10:16: Es sind schon die ersten Tanks gewickelt.
00:10:18: Also wir haben tatsächlich Demonstratoren von auch schon realerprobten Tanks, die jetzt noch nicht geflogen sind aber die schon mal mit den gewissen Drücken beaufschlagt wurden, die tatsächlich auch dicht halten.
00:10:29: also bei dem Wasserstoff Mobilität gibt es ja immer darum eine gewisse Wichtigkeit zu erzielen.
00:10:34: und tatsächlich haben wir so die ersten tanks entwickelt beim Projekt Partnern entsprechend, die mit gewisser Wichtigheit auch zulassen weil auf cryogenen Temperaturen
00:10:44: Du hast jetzt gerade die Projektpartner angesprochen, das heißt ihr arbeitet auch viel mit der Wirtschaft dann zusammen oder in der Industrie.
00:10:51: Gibt es da Partner über die man sprechen darf?
00:10:56: Ja und tatsächlich schon.
00:10:57: also wir haben sehr viele Forschungsprojekte eben die zusammen mit unternehmen sind aber eben im öffentlich geförderten Rahmen Und dass ist zum Beispiel so dass das Projekt das ich vorhin genannt hatte mit den jubelseten Innenverkleidungen war eben z.B.
00:11:12: Zusammen mit Deal Aviation die in Laupern ihren Sitz haben und eben eines der Hauptzulieferer für Airbus zum großen Teil sind, eben für diese ganze Innenraumverkleidung in den Flugzeugen.
00:11:25: Und das ist dann tatsächlich auch in der Praxis umgesetzt worden?
00:11:29: Genau also da.
00:11:29: es ist dann an den meisten Forschungsprojekten bei uns so dass wir immer eine Validierungsphase am Schluss von jedem Projekt haben wo nach Möglichkeit immer ein kleiner oder größerer Demonstrator am Schluss hergestellt wird um wirklich zu zeigen, okay es ist machbar und aber auch am Schluss in den Vorderfolgen dann würde ich abzuschätzen.
00:11:48: Okay das hat's am Schluss gebracht oder für das Unternehmen okay es lohnt sich nicht an dem um den Punkt weiterzumachen weil die Kosten so hoch sind dass Material noch zu weniger forscht ist ja größer skalige Anwendungen usw.
00:12:01: Ach und das ist spannend?
00:12:03: Warum das für mich spannend ist, dass die Flugzeugewellen nicht weniger im Himmel fliegen Und das heißt, der CO²-Ausstoß wird dementsprechend immer größer und ist ein Faktor, der mich antreibt.
00:12:14: Dass wir eben auf des CO² neutrale Fliegen schon irgendwie pochen müssen weil es auch dieser Transportregel Nummer eins eben ist neben der Schifffahrt.
00:12:22: aber da haben wir eben sehr große Ausstöße an CO² um das irgendwie nachhaltiger zu machen Auch mit Ressourcenschuhen einen Einsatz von biobassierten Materialien auch wenn sie nicht groß den Impact spielen werden der Flugzeit diese zwanzig Jahre die so ein Flugzeug lebt und vergleich dazu ein Prozent biobasierter Anteil, da kann man sich selber ausrechnen was für einen Impact das hat.
00:12:42: Aber nicht das so.
00:12:42: trotz glaube ich dass auch schon irgendwie ja das kleinste Polymer oder irgendwie schon eine große Unterschiede und großen Impact die wir haben können leisten können.
00:12:51: Ja ist jeder voll und ganz mitfundet.
00:12:53: also Ich finde auch dass man Auch wenn teilweise der Impact stand jetzt noch eher klein ist.
00:12:58: Man kann natürlich irgendwo anfangen muss.
00:13:01: Und was mich persönlich überhaupt an den Lehrstuhl gebracht hat Mit dem Thema, also ich durfte auch direkt mit diesem Thema, mit den biobasierten Materialien am Jahr schon starten.
00:13:11: Mit meiner Promotion war auch so das Gefühl, dass man Schluss wirklich mal einen Bauteil in der Hand hat.
00:13:16: Dass man am Schluss irgendwas sieht und es gefühlt einen größeren Infekt hat wie in anderen Forschungsprojekten.
00:13:23: Und das ist glaube ich auch was unseren Lehrstuhl an sich auszeichnet, dass wir sehr viele Projekte haben die eben zusammen mit Industrie sind wo es eben nicht nur geht um Forschung der Forschungswillenswägen, sondern auch mit einem Ziel und einer Anwendung dahinter.
00:13:39: Damit das eben auch wenn nicht direkt am Ende von den Forschungsprojekten aber trotzdem die Ergebnisse vielleicht helfen, um in zehn Jahren dann zu einem wirklichen Bauteil zu kommen, dass im Serie fliegen kann.
00:13:47: Jetzt hast du gerade gesagt, in zehn jahren?
00:13:49: Das habe ich mir tatsächlich auch überlegt gehabt.
00:13:51: Wenn ich jetzt mal so zehn Jahre Vorschule, fliegen wir schon viel CO²-neutraler oder womöglich schon mit Wasserstoff?
00:13:58: Oder wie ist eure Prognose?
00:14:00: Ich
00:14:00: hoffe.
00:14:02: Ja, ich mein Wasserstoff ist nur noch die große Herausforderung das die Infrastruktur wachsen muss.
00:14:06: Ich glaube nicht dass es in zehn Jahren da ist, zumindest im Fliegen nicht.
00:14:10: Ich kann mir vorstellen das ist für die ganze Schifffahrt und da kann ich mich schon ganz gut vorstellen weil dem Hafen ist Platz.
00:14:17: Da haben wir sehr viele Möglichkeiten irgendwas zu lagern.
00:14:20: Da kann ich mir ganz gut vorstellen.
00:14:21: und fliegen vor an die Langstreckenflüge.
00:14:23: Ich glaube nicht, dass das in zehn Jahren kommt.
00:14:26: Was vielleicht kommen kann?
00:14:27: Das sind die Kurzstreckenflüge, die innerländischen Flüge sozusagen von Hamburg nach München oder vergleichen.
00:14:32: Kann ich mir vorstellen, dass es vielleicht in zehn jahren so die ersten Dinge mal passieren oder vielleicht auch mal als erste Flugzeug dementsprechend in den Himmel geschickt wird.
00:14:41: Alle anderen Entwicklungen, so biobasierte Harze- oder Phaserverstärkungen, dann gibt's eine Zertifizierungslinie, jede Airline oder jeder Hersteller Zeugung geanhalten muss.
00:14:55: Kann ich mir auch schon vorstellen, dass in zehn Jahren die Zertifizierung so weit abgeschlossen ist?
00:15:00: Dass da irgendwie Materialien eingesetzt werden können wie wir forschen?
00:15:03: Ja, ich denke auch das wir vielleicht in zehn Jahr noch nicht an der Ziehgeraden angekommen sind aber dass es Schritt für Schritt immer mehr Sachen im kleinen ersetzt und ausgetauscht werden was natürlich auch für die Unternehmen deutlich einfacher ist wenn sie immer mal ein neues Teil zertifizieren müssen, als wir es ein komplett neues Flugzeug.
00:15:23: Also so stelle ich mir das vor, dass es schrittweise sozusagen ja immer einmal ein neues Material mit einfließt was dann vielleicht schon fünfzig Prozent biobasiert ist und dann kommt das nächste Material, das dann irgendwann mal hundert Prozent biobasiert ist.
00:15:38: Und so kommen wir denke ich irgendwann mal zu einem hoffentlich teamerneutralen Fliegen am Ende.
00:15:45: Das ist auf jeden Fall eine schöne Vorstellung.
00:15:47: Habt ihr das Gefühl, dass die Airlines oder die Flugzeughersteller da tatsächlich auch ein Interesse daran haben?
00:15:53: Weil diese Umstellung kostet ja auch Geld!
00:15:56: Ist da die Nachhaltigkeit so sehr präsent?
00:15:58: weil wir denken natürlich oft aus der deutschen Perspektive raus.
00:16:01: wenn man in den USA schaut zum Beispiel ist da ja eine andere Sichtweise Auf nachhaltigkeit.
00:16:08: glaubt ihr, dass das auch gewünscht ist von den Herstellern?
00:16:12: Ja doch schon auf jeden Fall die gerade die größeren Hersteller sind ja auch immer und immer strikt dann irgendwelche Regularien gebunden, die erfüllt werden müssen.
00:16:21: Das heißt schon allein von dem regulatorischen Druck der auch in den nächsten Jahren noch zunehmen wird ist schon die Motivation da wirklich was zu ändern.
00:16:32: Und genau deswegen gehen ja viele große Firmen eben Forschungsprojekte mit uns ein und sagen hey okay wir wissen wir stehen da irgendwann mal vor dem großen Problem Wie können wir das lösen?
00:16:43: Können wir jetzt schon mal den Grundstein dafür legen, damit wenn ja irgendwelche Verbote zum Beispiel von einem Material mal kommen.
00:16:50: Man dann direkt weiß okay wie können jetzt auch das Material umstellen funktioniert genau so gut.
00:16:55: Aber da noch kurz ergänzend es gibt ja auch die Grower Landschaft in Deutschland so her dass wir da wirklich auf das klimaneutrale Fliegen eingehen können und das ist sehr viele öffentliche Forschungsmöglichkeiten gibt, einer herausgestellt.
00:17:06: Das ist das Luftfahrt-Forschungsprogramm des Bundes.
00:17:09: Da gibt es momentan die siebte Ausschreibung und da die Unterausschreibungen zwei.
00:17:14: Die ganze siebten Ausschreiben also der Lufo Sieben so nennt sich das.
00:17:18: Er dreht sich alles um Klimaneutral zu fliegen.
00:17:21: Also da sind auch irgendwie Millionen Budgeter hinter, um das irgendwie an die großen Firmen, an Airbus, was weiß ich zu bringen mit uns als Forschungsinstituten und da auch eine schnelle Forschung zu gewährleisten.
00:17:33: steht auch die Regierung quasi hinter dem CO²-Notran fliegen, das war ja auch Geldmittel oder Monetäre Mittel irgendwie locker macht sozusagen um sie dann bestenfalls für das CO² Fliegen zu verwerten.
00:17:45: Okay, das ist doch aber eine gute Botschaft auf jeden Fall.
00:17:48: Ihr vielleicht noch so zum Abschluss?
00:17:50: Es ist schon recht interdisziplinär.
00:17:52: trotzdem sagen wir in Bayreuth gerne, wir sind ein sehr interdiszieplinäres Campus.
00:17:56: gibt es denn noch Bereiche wo ihr sagt oh da würde ich gerne mal noch mit den Zusammenarbeiten oder mal einen lockeren Austausch haben.
00:18:03: Am interessantesten glaube ich, wo wir stand jetzt relativ wenig Anschluss zu haben ist ja zur Biologie eben gerade dieses was passiert vielleicht mit irgendwelchen Organismen.
00:18:13: Was man eben gerade stand jetzt noch nicht weiß und deswegen wie anhand der aktuellen Datenblatt damit den wir arbeiten eben nicht sehen können.
00:18:20: Und ansonsten würde ich tatsächlich sagen dass unser Lehrstuhl an sich schon relativ interdisziplinär ist.
00:18:27: also Also wissenschaftliche Mitarbeiter, die eben den verschiedensten Hintergrund haben.
00:18:34: Leute, die sozusagen von der chemischen Richtung her kommen.
00:18:37: Leute die aus der Materialwissenschaften kommen und auch Leute die erste Informatik kommen.
00:18:42: Und schon allein daher hat man super oft recht viele verschiedene Blickwinkel auf ein Thema.
00:18:48: Oder aus der Sportwissenschaft kommen?
00:18:49: Ich habe für euch Sporttechnologie studiert im Master.
00:18:52: Vielleicht kann man da auch irgendwie in die Richtung was machen, dass man Gewichtsspart beim Sitz und es gleichzeitig ergonomisch anpasst.
00:18:58: Wer weiß, es gibt auf jeden Fall noch viel zu erforschen.
00:19:01: Hör ich daraus!
00:19:02: Vielen Dank, dass ihr da wart, dass Ihr uns so einen kleinen Einblick gegeben habt, das bei Euch am Lehrstuhl gerade unter anderem läuft.
00:19:09: Es gibt ja noch viele Projekte, ihr habt einen großen Lehrstuel im Hintergrund aber danke, dass sie euch die Zeit genommen habt.
00:19:15: Vielen Dank für die Anladung.
00:19:16: Ja, vielen Dank.
00:19:17: Das war die heutige Folge Deep Dive Bayreuth.
00:19:20: Wir fragen Anregungen oder Vorschlägen für Gesprächspartner.
00:19:23: schickt gerne eine E-Mail an pressestelle etuni-bayreuthde Wenn ihr die nächste Folge nicht verpassen wollt, freuen wir uns über ein kleines Auge egal auf welchen Podcast-Player ihr uns hört.
00:19:34: Diebdive Bayreuth ist ein Podcast der Pressestelle der Uni Bayreut.
00:19:37: Moderation Ton und Schnitt Jennifer Ope Sounds Audio Hub
00:19:40: und Hörspielbox D
00:19:42: Technische Support
00:19:43: Theo
00:19:43: Reno Logo und Social Media Jürgen Renekl.
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