Deep Dive Bayreuth #1: Der Koffer

Shownotes

In der ersten Folge "Deep Dive Bayreuth" ist eine Wissenschaftlerin zu Gast, die einen ganz besonderen Koffer dabei hat.

Transkript anzeigen

00:00:04:

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu unserer ersten Folge von Deep Dive Bayreuth, dem Podcast in dem wir unter die Oberfläche der Forschung an der UBT blicken.

00:00:24: Mein Name ist Jennifer Opel ich leite das Campus Magazin der Uni Bayreut und bin stellvertretende Pressesprecherin.

00:00:30: Genau deswegen habe Mensch, da würde ich eigentlich gerne mehr darüber erfahren.

00:00:37: Genau für dieses Problem haben wir diesen Podcast geschaffen denn in unserem Podcast die Dive by Reut können wir unter die Oberfläche schauen und viel tiefer in die einzelnen Forschungsprojekte eintauchen.

00:00:50: Im Fokus soll dabei tatsächlich das stehen um was es eigentlich geht nämlich die Forschung.

00:00:55: Deshalb werde ich euch auch nicht am Anfang vorstellen wer hier mir gegenüber sitzt.

00:01:00: Heute kann ich schon mal soviel verraten.

00:01:01: meine erste Gesprächspartnerin ist eine Wissenschaftlerin Und wir wollen ja erfahren, was sie tut.

00:01:07: Deswegen könnt ihr vielleicht mal überlegen wenn ihr hört wo gehört diese Frau hin?

00:01:12: Welcher Lehrstuhl welche Fakultät?

00:01:14: Vielleicht erkennt ihr auch schon die Stimme um Was geht's heute eigentlich?

00:01:19: in meiner Forschung geht es um einen Koffer den ich sehr zufällig erhalten habe und indem sich lauter unterschiedliche Perspektiven auf ein Thema finden.

00:01:31: das sind unterschiedliche Zugänge zu einem demselben Thema und die möchte ich eben multiperspektivisch erforschen.

00:01:40: Und wenn das noch nicht konkret genug war, dann sage ich Afrika spielt dabei eine große Rolle?

00:01:47: Das hört sich auf jeden Fall schon sehr spannend an und zeigt natürlich auch gleich hier den Afrikaschwerpunkt, den wir in der Universität Bayreuth haben mit unserem Exzellenzklaster Africa Multiple.

00:01:58: Vielleicht noch eine Nachfrage bis du denn mitglied von unserem Exezelenzkluster!

00:02:03: Ich bin derzeit nicht Mitglied, aber beantrage das gerade.

00:02:06: Ich habe die letzten Jahre ein eigenes Forschungsprojekt geleitet und habe das eben nicht unter dem Dach des Clusters gemacht.

00:02:13: Aber für mein neues Projekt wäre eine Research Area von dem Cluster genau passend als Dachorganisationen und deswegen möchte ich meinen neues Projekt gerne ins Cluster

00:02:24: einbringen.".

00:02:25: Und dieser Koffer ist das neue Projekt oder ist es schon ein abgeschlossenes Projekt?

00:02:29: Nein, das ist mein neues Projekt.

00:02:31: Deswegen spreche ich jetzt auch noch sehr aus der anfänglichen Forschung und würde mich sehr freuen da neue Hinweise, Verlinkungen vielleicht ähnliche Forschungsinteressen usw.

00:02:44: zu kennenlernen und bin sehr offen für alles an Inspirationen wie man denn diesen Koffer weiter erforscht.

00:02:53: Bevor wir jetzt weiter schauen, was in diesem Koffer eigentlich alles drin ist, würde ich dann jetzt den Leuten doch gerne mal erzählen.

00:02:59: Wer hier mir gegenüber sitzt, stelle dich doch mal ganz kurz vor bitte!

00:03:03: Mein Name ist Lena Kröker und ich bin derzeit Vertretungsprofessorin auf dem Lehrstuhl für Sozialantropologie in der Kulturwissenschaftlichen Fakultät und bin eigentlich schon ganz lang an der Uni Bayreuth nämlich seit Und habe dann, im Jahr zwölf, als meine Promotion fertig war, eine Lehrstuhl gewechselt und war der wissenschaftliche Mitarbeiterin.

00:03:32: Danach habe ich für den Prostock-Projekt in das BMW F Projekt African Futures gewechselnt.

00:03:40: Das lief von zwei Jahrzehntein bis zweitausendneunzehn.

00:03:44: Im Anschluss habe ich mein eigenes Projekt bei der DFG beantragt und das ist jetzt fertig!

00:03:50: Das ging um Mittelschichten in Kenia.

00:03:54: Das hört sich ja alle schon spannend an, aber jetzt würde ich doch gerne wissen was ist in diesem Koffer drin und wo hast du denn eigentlich her?

00:04:01: Dieser Koffa sieht aus wie ein ganz normaler Aktenkoffer, ist aber außenrum ganz toll bemalt und wenn ich im Ivalewahos nachfragen würde, würde ich wahrscheinlich hochgezogene Augenbrauen kriegen weil Außentrauch sind.

00:04:15: Tinga-Tinger Paintings das ist so eine klassische Touristenkunst.

00:04:21: Dieser Koffer ist allerdings schon aus den Achtzigern und gehörte einer früheren Entwicklungshelferin der dänischen Entwicklungsorganisation Danida, die ist vor zwei Jahren gestorben.

00:04:34: Und dieser Koffa ist quasi wie mit dem Fallschirm auf meinen Schreibtisch geflogen mit der Ansage dass da eben diese Afrika-Kram ist.

00:04:46: vielleicht möchte ich da mal reinschauen.

00:04:48: Und da sind jetzt ganz viele gesammelte Werke drin oder Schriftstücke, was genau findet man da?

00:04:54: Ja dieser Koffer der eigentlich so ein Erinnerungsstück ist nämlich an und Souvenir hat interessanterweise lauter Projektunterlagen.

00:05:03: Also es sind lauter Sachen die eigentlich in den Archiv gehören.

00:05:06: das sind Formulare und Handbücher Es sind handschriftliche Notizen, das sind auch viele Fotos.

00:05:14: Auch Partyfotos von diesen Expatriots die dort in Talsania halt mehrere Jahre zusammen verbracht haben und offensichtlich auch viel gefeiert haben.

00:05:27: aber neben den persönlichen Erinnerungen sind es vor allem Projektunterlagen.

00:05:32: Und die Frage die sich mir daran stellt ist warum bewahrt jemand?

00:05:36: Vierzig jahrelang Projektunterlagen auf, also wirklich eigentlich technische Dokumente die so eine Art Bedeutungswandel damit gemacht haben.

00:05:45: Die sind von funktionalen Objekten zu Erinnerungsstücken und zum Nachlass geworden und jetzt eben Gegenstand eines Forschungsprojektes.

00:05:55: Also es sind viele verschiedene Phasen die dieses Material da durchlaufen hat und das ganze fällt in einem Rahmen vom größeren Forschungs-Projekt After Lives of Development Interventions.

00:06:09: Und dieses Projekt, das du gerade angesprochen hast?

00:06:12: Das ist dann ein größeres Projekt, wo du einen Teil davon bist oder ist es alles dein Projekt?

00:06:18: After lives of development interventions is an ERC also European Research Project.

00:06:24: Das ist angesiedelt einer Universität Lisbon und wird geleitet von einem guten Freund und ganz tollen Kollegen von mir Jonathan Geetz Der mich damals fragte, ob ich einen wissenschaftlichen Beirat von diesem Projekt möchte.

00:06:40: Und das habe ich gerne gemacht und in dem Zusammenhang mein eigenes Projekt entwickelt was eben genau unter diesen Rahmen fällt.

00:06:50: Und dieser Koffer kommt ja dann jetzt aus Lissabon oder aus Dänemark?

00:06:53: Dieser Koffa der kommt im Endeffekt aus meiner Verwandtschaft und diese Frau die früher Entwicklungshelferin war in Tanzania kenne ich persönlich gar nicht.

00:07:03: Das ist sozusagen über verwandschaftliche Wege dann an mich weiter geleitet worden.

00:07:09: Und das Projekt, in dem sie gearbeitet hat, ist aber tatsächlich komplett parallel zu einem Projekt was in dem IAC-Projekt bearbeitet wird.

00:07:19: Innerhalb des IACs Projektes haben wir eine kleine Probe oder Methodenübung mit Studierenden gemacht und haben dafür ein Projekt im Wasserbau angeschaut das von der finnischen Entwicklungshilfe finanziert wurde in den Achtzigern und dann landete eben sehr zufällig kurz drauf dieser Koffer völlig unabhängig davon auf meinem Schreibtisch.

00:07:44: Und er beschreibt im Endeffekt genau dasselbe Projekt aus der dänischen Hand, selbe Zeit nicht weit entfernt vom Ort wo das finnische Projekt läuft und ich habe sozusagen ein privates Archiv und auch die organisatorischen Grundlagen die genau auch dieses finnische Projekt unterstützen.

00:08:04: Es sind viele sehr zufällige Dinge, die hier zusammenfallen und das ist vielleicht auch nochmal ein wichtiger Punkt über den wir diskutieren können.

00:08:11: wie organisiert, standardisiert, strukturiert findet eigentlich Forschungsstadt weil hier sind ganz ganz viele Zufälle, die im Endeffekt unglaublich zu dem Projektverlauf zum Forschungsprozess und zu dem Erkenntnisprozess beitragen ohne dass das so planbar gewesen wäre.

00:08:32: Das

00:08:33: ist ganz spannend zu sehen, dass es auch in der Wissenschaft Momente gibt wo man sich einfach auf den Zufall verlassen muss, damit's auch weitergeht weil wenn du diesen Kurfer jetzt nicht über Verwandtschaftsverhältnisse bekommen hättest, hätttest du ja dieses Projekt indem wir ihn gar nicht machen können?

00:08:48: Ich würde es anders formulieren ich würde nicht sagen dem Zufallen überlassen sondern dem Zufall eine Chance geben.

00:08:54: Und häufig genug, wenn Projekte schon so sehr vorstrukturiert sind.

00:08:58: und ich genau weiß in der Woche mache ich dies.

00:09:01: In dieser Woche mache das.

00:09:02: Da gehe ich in dieses Archiv und da habe ich Interviews mit ABCD.

00:09:07: Dann bin ich schon irgendwie sehr fixiert auf diesen Forschungsprozess den ich vorweg geplant hab.

00:09:14: Und in der Sozialantropologie haben wir aber immerhin die Chance sozusagen... das Feld regieren zu lassen, also so ein geflügeltes Wort.

00:09:23: Das Feld regiert.

00:09:24: im Endeffekt heißt es dass ich mich auch mit dem Schwung den ich im Feld irgendwo bekomme durch einen Interview zum Beispiel so ein bisschen vorwärts schwingen lassen muss und die Geschwindigkeit vielleicht auch mitgehen und nicht ausbremsen und flexibel sein.

00:09:40: Das in anderen Disziplinen natürlich so überhaupt nicht möglich, ich verstehe auch da hängt für viele, viele Disziplin hängt da an einem finanziellen Prozess dran den man gar nicht so leicht lenken kann und plötzlich in eine andere Richtung umwerfen.

00:09:55: aber in der Anthropologie können wir das tatsächlich machen und diese Zufälle oder Chancen wie auch mal man es interpretiert aufgreifen Und auch hinterher noch mal feststellen, Moment!

00:10:09: Meine eigentliche Forschungsfrage ist gar nicht der Kern der Sache.

00:10:13: Hier ist was?

00:10:14: Das es wirklich gerade ganz aktuell, ganz prominent – das ist grade ein Thema, was total brennt und meine eigentliche Idee fällt dahinter

00:10:24: zurück.".

00:10:25: Jetzt komme ich mit einer vielleicht provokanten Frage ums Eck aber... Und was bringt das?

00:10:31: Also ganz generell ist diese Anwendungsorientierung nicht unbedingt unser allerallererstes Anliegen in der ethnografischen Forschung, sondern uns geht es als Allererstes darum wirklich tiefgründig zu dokumentieren und zu analysieren.

00:10:47: Dafür braucht man natürlich viel Vertrauensverhältnisse und Zeit, das aufzubauen.

00:10:51: Es gibt andere Leute die für die Anwendungen besser geeignet sind.

00:10:54: Dieses Projekt konkret würde ich sagen, ist hinterher total relevant.

00:10:59: erstens für Entwicklungsorganisationen.

00:11:02: Weil auf der einen Seite ist es sowieso eine staatliche Aufgabe also da fließen viele Steuergelder rein und die Diskussion ob sie sinnvoll angelegt sind oder nicht gibt's auch schon immer.

00:11:11: aber ganz häufig werden ja Archive sozusagen als ja erstmal Geldfresser gesehen ohne weitere Nutzen.

00:11:20: dieses Projekt was ich hier habe zeigt aber relativ deutlich dass da Innovationen stattgefunden haben die hinterher durch das fehlende Archiv einfach in Vergessenheit geraten sind und dann neu erfunden wurden.

00:11:32: Darf ich nochmal kurz einhaken?

00:11:33: Das bedeutet, du hast jetzt schon Fehler gefunden quasi in der Dokumentation, die damals in den Achtzigern stattgefunden hat und versuchst es jetzt im Nachgang zu dokumentieren.

00:11:43: Genau!

00:11:44: Also ich finde jetzt raus dass dieses Projekt seiner Zeit ungefähr zehn Jahre voraus ist und auch die Entwicklungsorganisationen selbst in dem Moment noch gar nicht bereit waren diesen sehr innovativen Ansatz, der irgendwo auch aus der Bevölkerung hervorgehen und da halt eine lokale Verankerung und Motivation hatte in dem Moment aufzugreifen.

00:12:07: Die Entwicklungsprojekte waren tatsächlich mehr top-down organisiert.

00:12:11: Eine zweite Stelle wo ich denke dass das tatsächlich eine Rolle spielt sind die Museen weil seit Jahrzehntausend vierundzwanzig ganz konkret auch die Aufforderungen gibt der Museum eben nicht sozusagen eine Konserve oder Dinge zu sein, die da einfach abgestellt werden.

00:12:28: Sondern ganz konkret ein Ort des Austausches und der Kommunikation – und zwar jetzt bei ethnologischen Museen vor allem auch mit den Gemeinschaften, wo diese Objekte herkommen.

00:12:41: Das heißt, diese Objektes, die in Europa irgendwo lagern sollen zugänglich sein und sollen einen Anlass bieten um über in Beziehung zu treten, zu interpretieren und zu schauen was die Aktualität der Objekte am einfachsten erklärt an den Objekten, die aus kolonialer Provenienz kommen.

00:13:03: Da gibt es im Moment eine Reihe Forschungsprojektes dazu weil damit auch diese Kolonialgeschichte aufgearbeitet wird und geschaut wird wie jetzt diese Beziehungen neu ausgehandelt werden.

00:13:13: Ich habe hier mit sehr viel späteren Objekts zu tun aber im Endeffekt ist das genau dasselbe

00:13:18: Total interessant, weil natürlich ist dein Forschungsgebiet jetzt anders als viele anderen die wir hier in der Uni Beirut haben.

00:13:24: So dass die Leute sagen achten dafür gibt man Geld aus.

00:13:28: Ich meine wenn ein Ingenieur einen neuen Montur entwickelt dann ist es für die Gesellschaft viel leicht ergreifbar.

00:13:33: Wieso würdest du begründen?

00:13:35: Ist das trotzdem wichtig, dass es eben Geld für so eine Forschung gibt?

00:13:40: Hier wird ganz viel mit Identität gearbeitet auch mit dem Lernen auch Best Practices und dem Aufgreifen von bestimmten Entwicklungen, sodass nicht das Rad ständig neu erfunden wird sondern man auf die aufbauen kann.

00:14:01: Gesellschaftlich denke ich muss mal noch einmal klar sagen dass Archive nicht nur Kostenfaktoren sind, sondern ganz ganz elementare Schätze, die einen Wert für die Zukunft haben und die auch Fehler aufarbeiten können.

00:14:16: Also ganz konkret für das Projekt hoffe ich, dass es für die Entwicklungsorganisationen was bringt auch für die Art der Planung.

00:14:26: Dieses Projekt im Speziellen ist ein ganz tolles Beispiel wo im Endeffekt bottom-up entwickelt wurde und nicht top down.

00:14:36: Und es fällt auch genau in den Paradigmenwechsel von einer Entwicklungsideologie.

00:14:45: Ach und das ist spannend?

00:14:48: Für mich ist es total spannend, weil ich früher selber in einer Entwicklungsorganisation gearbeitet habe.

00:14:53: Also ich hab quasi mein Studium finanziert als Mitarbeiterin bei der GIZ Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung.

00:15:02: Das ist für mich tatsächlich ein Interessensgebiet.

00:15:06: Das andere ist dass sich jetzt sozusagen von der Außenperspektive auch über Entwicklungszusammenarbeit oder Entwicklung leere.

00:15:15: Das ist auch ein Teilgebiet der Ethnologie und wir haben auf der einen Seite Entwicklungsethnologie, aber auch Anthropologie der Entwicklung.

00:15:25: Das sind sozusagen die kritische Außenperspektive, die unterrichten wir.

00:15:30: Und da fällt das eben rein zum Dritten also sozusagen die persönliche Motivation, die man ja sozusagen glaube ich immer bei Forschenden findet an ihren Themen Familiengeschichte da so ein bisschen raus zu lösen, weil diese Person von der dieser Koffer stammt eine ganz spannende Persönlichkeit ist und interessanterweise innerhalb meiner Familie ein komplett anderes Image hat als das was ich jetzt in Tanzania über sie erfahren habe.

00:16:05: Also nur um das noch breit zu treten.

00:16:11: Ohne so viele persönliche Informationen rauszugeben?

00:16:14: Ja, ich glaube die Person würde sich tatsächlich sehr freuen wenn sie sozusagen diese Prominenz und Beweihräucherung im Forschungsprojekt erleben könnte.

00:16:22: aber also sagen dieses schlechte Image als rebellische Feministin in einer auch sehr frühen Phase in Europa wahrgenommen zu werden ist ziemlich angeeckt Und war dann interessanterweise in Tanzania ein sehr anerkanntes, zum Teil wohl aber auch sehr dominantes, aber auch eben aktivistisches Profil.

00:16:47: Die Unterlagen die ich habe aus dem Koffer passen einfach nicht zu der Erzählung, die ich aus einem persönlichen Umfeld bekomme und da sind ganz viele Ambivalenzen drin.

00:16:58: weil ich mich frage ist es der Kontext der diese Evaluierung der Person so unterschiedlich macht?

00:17:04: oder ist es tatsächlich, dass die Person eine andere Identität, Charakter und so weiter an den Tag legt wenn sie eben woanders ist?

00:17:14: Also wie viel macht dieser Kontext aus.

00:17:17: Das kann ich mir vorstellen das man dann natürlich noch einen persönlichen Drive dazu mithat.

00:17:22: Guck grad so ein bisschen auf die Uhr.

00:17:23: Wir sind ja in der ersten Aufnahme, die wir jetzt jemals gemacht haben und obwohl ich noch viel mehr wissen wollen würde müssen wir zur langsamen Richtung Ende gehen.

00:17:31: eine Frage dich aber trotzdem gerne noch stellen würde weil du am Anfang gesagt hast Du erhoffst dir vielleicht auch so ein bischen Perspektiven von anderen von Menschen die vielleicht bisher nicht zu viel mit dem Afrikaschwerpunkt auch gearbeitet haben Mit wem würdest du denn gerne mal eine Kooperation starten oder zusammenarbeiten, den du vielleicht?

00:17:50: ein Fachgebiet wo du sagst das es an der Uni eigentlich gibt's hier aber ich kenne da keine Personen.

00:17:54: Vielleicht schaffen wir die Interdisziplinarität in unserem Campus noch weiter zu fördern?

00:17:59: Also das Eine ist Ich würde sehr gerne mit Leuten aus dem Ivalewa-Haus sprechen.

00:18:04: Ich kenne sozusagen die alte Riege aus einem Ivaliewa Haus.

00:18:07: Ich kenn' die neue Riegel leider auch nicht Aber ich glaube da gäbe es sehr spannende Konversation.

00:18:13: Ich würde auch sehr gerne, da bin ich schon ein bisschen in Kontakt mit Leuten aus dem Forschungsdatenmanagement sprechen.

00:18:21: Weil auch Digitalisierung und Archivierung natürlich hier eine große Rolle spielt beziehungsweise auch das es kein Archiv dazu gibt.

00:18:30: also was macht man denn wenn so'n Archiv abgeschafft wird oder wenn's nur noch sagen private Sammlungen gibt?

00:18:37: erzählen die eigentlich ne offizielle Geschichte?

00:18:40: Oder ist das dann nur noch eine persönliche Souveniere?

00:18:45: Dann würde ich auch sehr gerne mal sprechen mit Leuten, die sich mit Wasserbau vor allem im globalen Süden auskennen.

00:18:56: Weil ich glaube in diesem Projekt steckt tatsächlich auch ganz viel Ingenieurswissen, dass ich so überhaupt gar nicht greifen kann, das verspannen da mal reinzuschauen.

00:19:07: und also die Historikerinnen und Historiker, die wir im Beiräut haben Die kenne ich natürlich und mit denen arbeite ich ohnehin gerne zusammen.

00:19:15: Also da brauche ich nur an die Tür

00:19:16: klopfen.".

00:19:17: Das ist doch auch schön, dass man weiß, die Türen sind nicht so weit auseinander?

00:19:21: Dann sage ich jetzt erstmal vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, Leda!

00:19:24: Das war also unsere erste Folge von Deep Dive Bayreuth.

00:19:28: Wenn ihr Fragen, Anregungen oder Vorschläge für Gesprächspartner habt schreibt gerne eine E-Mail an pressestelle atuni-bayreuth.de.

00:19:41: Moderation, Ton und Schnitt, Jennifer Open, Sounds, Audio Hub und Hörspielbox.de.

00:19:46: Technische Support, Theorien Noten, Logo und Kommentare und Unterstützung hier in Lüftung.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.