Deep Dive Bayreuth #3 Gründen, aber mit Impact

Shownotes

In dieser Folge tauchen wir in die Beweggründe hinter Unternehmensgründungen ein: Was treibt Menschen wirklich an, ein Unternehmen zu gründen? Wir sprechen über Social Entrepreneurship, persönliche Schicksalsschläge als Auslöser für soziale Innovationen und wie an der Uni Bayreuth ein Netzwerk für nachhaltige Gründungsideen entsteht.

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00:00:04:

00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu Deep Dive Bayreuth!

00:00:15: Heute schon Folge Nummer drei.

00:00:17: Und ich wollte erst mal herzlichen Dank sagen für das schöne Feedback, dass wir zu den letzten beiden Folgen bekommen haben.

00:00:24: Ich freue mich, dass Sie und Ihr heute wieder dabei sind.

00:00:31: deren Forschung ganz viele an der Uni betreffen könnte.

00:00:35: Um was geht's heute eigentlich?

00:00:37: Heute geht es um die menschliche Seite des Unternehmertums, sprich ja... Was bewegt Menschen eigentlich ein Unternehmen aufzubauen?

00:00:45: Was steckt hinter dieser Person, hinter dem Wirtschaftlichen, was wir so kennen?

00:00:49: Wer steckt dahinter und was macht diesen Menschen eigentlich aus?

00:00:53: Das könnt ihr tatsächlich viele Leute betrefen weil aus einer Uni raus entstehen ja viele Gründungen.

00:00:59: Aber bevor wir jetzt weiter in das Thema einsteigen, erzähl mal wer bist du denn eigentlich?

00:01:03: Ich bin Yasmina Yayawi.

00:01:04: Ich bin Postdoc am Lehrstuhl für Entrepreneurial Behaviour an der Uni Bayreuth.

00:01:08: Ich habe selber im Jahr zwanzig-dreiundzwanzig was promoviert.

00:01:12: zum Bereich Social Entrepreneurship und genau in meiner Forschung untersuche ich die menschliche Seite des Unternehmertums Und da schaue ich mir eben insbesondere auch den Schwerpunkt Social Entrepreneur or Soziales Unternehnertum an.

00:01:24: Und darüber hinaus bin ich natürlich auch an der Lehre tätig und da mache ich insbesondere Workshop-Formate mit Studierenden, wo es darum geht, kreativ tätig zu werden, unternehmerisch tätigzuwerden.

00:01:34: Aber eben auch dem Menschen, der hinter diesem ganzen unternehmerischen Prozess steht, auch als Ganzes zu betrachten und zu schauen was bewegt diesen Menschen.

00:01:42: Du hattest jetzt gerade gesagt soziale Unternehmen?

00:01:45: Was kann ich mir denn darunter genau vorstellen?

00:01:48: Ein soziales Unternehmen ist eben ein Unternehmen, was nicht nur wirtschaftlich aktiv ist sondern über die Gewinnerziehungsabsicht hinaus auch einen sozialen Mehrwert stiften möchte.

00:01:57: Sprich erwirkungsorientiert ist das man beispielsweise nachhaltig fungiert oder eben aber auch Menschen versucht zu helfen, die eben benachteiligt sind beispielsweise.

00:02:07: Es gibt da ganz viele verschiedene Beispiele.

00:02:10: wenn man die dann nennt, dann kennen die meisten die.

00:02:12: Beispielsweise das Unternehmen Share das kennen einige das sieht man immer im DM beispielsweise bei den Wasserflaschen.

00:02:18: oder ein anderes Unternehmen ist Ecosia Die Nachhaltige Suchmaschine.

00:02:22: Das sind so Beispiele für soziale Unternehmensgründung.

00:02:25: Und diese sozialen Internehmungsgründungen gab es bei uns an der Uni Bayreuth auch schon?

00:02:29: Oder ist das so ein Ziel von eurem Lehrstuhl, dass da was draus entsteht.

00:02:33: Natürlich ist immer ein Ziel generell Unternehmertum zu fördern sage ich mal.

00:02:38: aber es gibt auch hier in bayreuth einige Unternehmen die wir Selbst als sozialunternehmerisch einstufen würden, die selber gar nicht unbedingt tun würden.

00:02:46: Ein Beispiel ist in Contalert.

00:02:48: bei dem Unternehmen geht es darum dass sie auch in Kontinenz quasi als Schwerpunkt haben was sie adressieren möchten.

00:02:53: genau das wäre etwas was auch einen sozialen Mehrwert bietet aber auch eben unternehmerisch wichtig ist Die

00:02:59: Leute die dann von der Uni Bayreuth kommen, sind sie danach noch weiterhin in Kontakt?

00:03:03: oder ist es eher so bei Forschungsgetrieben was ihr wirklich macht?

00:03:06: Also wir sind tatsächlich nicht nur ein Lehrstuhl sondern wir sind ein ganzes Institut für Entrepreneurschaft und Innovation.

00:03:12: Wir haben vier Professuren da mit unterschiedlichen Orientierungen und auch eine Geschäftsstelle und wir versuchen nicht nur vom Anfang an aus der Lehre heraus die Gründung zu fördern sondern auch Menschen Universität heraus generell gründen möchten oder auch an der Weite kommen.

00:03:26: Versuchen wir zu fördern, dann versuchen wir auch nachhaltig sie langfristig zu unterstützen und auch nach dem Nach der Lehrveranstaltung weiter zu betreuen.

00:03:34: Also man kann jederzeit mit einem Gründungsvorhaben gerne zu uns kommen und wir unterstützen langfristiger.

00:03:40: Ja da entsteht ja jetzt auch schon ein Gebäude dazu.

00:03:43: das ist am Campus ja durchaus sichtbar dass da jetzt noch mehr geht, vielleicht auch einfach dann sichtbarer wird durch das neue Gebäude.

00:03:51: Aktuell sitzt ihr meines Wissens nach noch nicht alle am Campus sondern noch am Zapfgebäude?

00:03:55: Ja genau wir sitzen in der Nürnberger Straße.

00:03:58: Wir haben eine Etage wo die verschiedenen Professoren und die Geschäftsstelle sitzten und haben aber auch ein Open Innovation Lab wo wir immer verschiedene Workshop-Formate machen, wo wir einen Co-Working Day haben, wo man immer vorbeischauen kann und so versuchen das Netzwerk aktiv zu halten, sag ich mal.

00:04:16: Und was bringt das?

00:04:18: Also wenn wir versuchen den Menschen hinter dem Unternehmen zu verstehen man denkt bei Wirtschaft oder BWL denkt man nicht immer gleich an den Menschen sondern man denkt an Zahlen, an Gelder die fließen, man denkt nicht unbedingt an den menschen dahinter.

00:04:28: Wenn wir aber den Menschen verstehen der hinter dem unternehmen steckt und verstehen warum er das tut oder sie das tut was sie tut Und welchen Mehrwert sie perspektivisch bieten kann, wenn wir verstehen was alles dahinter steckt.

00:04:39: Nur so können die Menschen auch wirklich fördern und sie unterstützen.

00:04:43: Du sprichst gerade davon dass die Menschen gefördert werden sollen.

00:04:46: das heißt es geht explizit darum auch die Potenziale von den Leuten zu erkennen und quasi deren Antrieb warum Sie jetzt eigentlich ein Unternehmen gründen.

00:04:56: Das ist meistens ja nicht um möglichst viel Geld zu machen

00:04:59: Ja genau, also es gibt viele Gründe.

00:05:01: Ein Grund kann natürlich auch sein Geld zu machen für manche andere wollen Autonomie haben sie wollen ja ihr eigener Chef sein sage ich mal.

00:05:09: aber es gibt eben auch gerade in dem Kontext wo mein Forschungsschwerpunkt doch ist viele Menschen die etwas Gutes tun wollen die Welt verändern möchte.

00:05:17: und gerade wenn man solche Vorhaben auch unterstützen möchte muss man eben verstehen was bewegt diese Menschen eigentlich?

00:05:22: warum tun Sie das was sie tun?

00:05:24: Aber auch wie können wir sie eigentlich unterstützen, damit Sie erfolgreich werden?

00:05:29: Das heißt eure Forschung hilft den Leuten quasi dem richtigen Weg zu finden.

00:05:35: Ja das hoffen wir zumindest.

00:05:37: Wunderbar.

00:05:38: und wenn dich jetzt deine Freunde Familie irgendjemand fragt am Ende des Tages was hast du heute so erreicht?

00:05:45: Wie sieht denn so ein Arbeitstag im Erforschen des Gründertums dann aus?

00:05:49: Also ich habe da unterschiedliche Projekte, die wir untersuchen.

00:05:53: Forschungsprojekte werden auch in Journalen einreichen und versuchen zu publizieren.

00:05:57: Ein Projekt an dem ich sehr gerne aktuell auch arbeite.

00:06:00: was mir große Freude bereitet ist im Kontext vom sozialen Unternehmertum und traumatischen Lebenserfahrungen wo es eben geht.

00:06:07: also häufig ist das so dass schwerwiegende Lebensereignisse sehr nah an etwas guten Tun zusammenhängen.

00:06:13: und dann schaue ich mir beispielsweise an Wie kann ein Trauma dazu führen, dass jemand sozial- und unternehmerisch aktiv wird?

00:06:21: So ein Forschungsprojekt hat unterschiedliche Phasen.

00:06:24: Beispielsweise zu Datenerhebungen.

00:06:26: Dann kann es sein, dass ich einen Experiment aufsetze, mit der Zielgruppe versuche zu sprechen sie da ins Boot hole das Sie mitmachen aber dann eben auch die Datenauswertung und dann ist man da und versucht das alles auszuwerten und auf Papier zu bringen, damit es dann eben publiziert werden kann.

00:06:44: Du hast jetzt gerade den ganz spannenden Thema angesprochen.

00:06:47: Ein Trauma, einen Rückschlag oder eine persönliche Befindlichkeit, die dann dazu führt dass jemand entscheidet unternehmerisch tätig zu werden?

00:06:56: Kannst du da vielleicht ein paar Beispiele aus deiner Forschung nennen damit man sich das ein bisschen bildlicher vorstellen kann?

00:07:01: was für eine Art von Trauma gibt welche Art von Unternehmen?

00:07:05: Einen Beispiel wir haben eine Studie wo wir beispielsweise mit Gründern gesprochen haben wo ein Kind das eigene Kind sehr schwer erkrankt ist.

00:07:14: Man ist dann häufig in so einer Art Hilflosigkeit, weil die ... In dem Fall war es eine sehr seltene Erkrankung für die es noch keine Heilungen gab.

00:07:22: Zwischenfrage?

00:07:23: Was genau ist ein traumatisches Ereignis?

00:07:26: Ein traumatisches Ergebnis ist immer ein Eregnis, was außer der Regel passiert.

00:07:31: Also etwas, was nicht mit dem typischen Lebensverlauf einhergeht, was außer der Regel plötzlich eintritt und schwerwiegende ... emotionale Folgen haben kann, was so ein Beispiel wenn ein Kind plötzlich sehr schwer krank ist auch sein kann.

00:07:44: und da ist das dann so dass der Vater dieses Kindes eben ein Unternehmen gegründet hat.

00:07:49: Was zum Ziel hat die Krankheit des Kindes zu heilen oder zu adressieren zumindest?

00:07:54: Also du kennst ja diesen Case und anhand dessen untersuchst du was sind seine Antriebe?

00:07:59: wie sind sie vergleichbar?

00:08:00: vielleicht mit anderen Unternehmensgründungen?

00:08:02: oder wie stelle ich mir denn die Forschung in diesem Bereich vor?

00:08:04: Genau also meistens schauen wir uns viele verschiedene Cases an.

00:08:08: Es gibt so eine Trauma-Inventory, wo man prüfen kann ob es ein traumatisches Ereignis ist oder nicht.

00:08:15: Das schauen wir uns dann an und versuchen verschiedene Gründerinnen zu identifizieren und ansprechen dass sie bei uns mitmachen in der Studie.

00:08:21: das Beispiel was ich jetzt genannt habe ist eine qualitative Studie wo wir dann Interviews mit den Gründern gesprochen haben und dann versuchen wir anhand der unterschiedlichen Beispiele zu schauen.

00:08:31: was gibt es eigentlich denn noch für gemeinsame nennen in diesen Haces.

00:08:35: Und darüber versuchen wir dann rauszufinden, was bewegt sie alle gleichermaßen und wie gehen Sie beispielsweise mit dem Trauma innerhalb ihrer Gründung auch um?

00:08:43: Wie kann man das langfristig betrachten?

00:08:46: Was kann man daraus lernen für andere Projekte?

00:08:49: Du hattest jetzt gesagt, andere Projekte dann auch.

00:08:52: beim Social Entrepreneurship gibt es ja nicht nur diesen Traumabereich, Keine Ahnung, einfach den Willen was Gutes zu tun.

00:08:59: Kannst du vielleicht noch ein paar weitere Beispiele nennen?

00:09:02: Was so zur Social Entrepreneurship gehört mit was ihr da so arbeitet und was sind dann auch so Ergebnisse der Forschung?

00:09:08: also übergreifend gehört zur Social entrepreneurship immer Unternehmen die sowohl einen wirtschaftlichen Zweck verfolgen als auch einen sozialen Zweck.

00:09:16: Beispiele gibt es ganz viele.

00:09:18: discovering hands ist eins was man häufig kennt werden blinde Frauen geschult eben Brustkrebs zu ertasten beispielsweise.

00:09:25: Was ist denn das Ergebnis der Forschung, dann auch sozusagen ja die Leute?

00:09:30: Die sind gute Menschen.

00:09:32: Ja über den anderen Pinaus gibt es auch.

00:09:36: wir schauen uns unterschiedliche Perspektiven an beispielsweise auch politische Rahmenbedingungen, die eben soziales Unternehmertum fördern oder auch verhindern können.

00:09:44: also was kann eigentlich was können wir politisch tun damit wir ja Sozialunternehmen fördern damit mehr davon passiert wird eigentlich dazu, dass Menschen sich aktuelle Ehren nicht entscheiden, sozial und unternehmerisch aktiv zu werden.

00:09:58: Wir schauen uns aber auch beispielsweise Teamzusammensetzungen an eben auch da das menschliche wieder hinter dem Ganzen.

00:10:03: also wie gehen Teams miteinander um die ein soziales Unternehmen schaffen wollen?

00:10:09: dann kommen immer unterschiedliche Charaktere zusammen manche die vielleicht eher den wirtschaftlichen Hintergrund haben und Gewinn orientierter sind und andere die eher sozial orientierta sind.

00:10:17: und welche Reibung gibt es da eigentlich?

00:10:18: Und was muss man tun damit man da eben trotzdem erfolgreich bei rauskommt.

00:10:22: Also wie kann man gemeinsam miteinander umgehen, um dennoch trotz der Erbindernisse die man hat eben erfolgreich dabei rauszukommen?

00:10:31: und welchen Rahmenbedingungen können wir eigentlich als Gesellschaft bieten, damit mehr solche Unternehmen entstehen?

00:10:36: Weil wir wollen ja im Endeffekt alle das also nicht nur dass es gute Menschen da sind sondern auch dass wir als Gesellschaft einen Mehrwert daraus haben.

00:10:44: Es ist vielleicht eine sehr stereotypische Frage aber es heißt ja immer so in sozialen Berufen sind mehr Frauen tätig.

00:10:51: Im Gründertum sind ja eigentlich mehr Männer tätig, sind dann bei Social Entrepreneurships?

00:10:56: Dann mehr Frauen oder mehr Männer?

00:10:57: Tatsächlich auch mehr Frauen!

00:10:59: Also mehr Männer sind im klassischen Unternehmertum und im sozialen Unternehnertum findet man mehr Frauen tatsächlich.

00:11:05: Also entscheidend haben die Frauen eine sozialere Art nicht nur bei der Berufsfassung aber auch beim Gründer-Tum.

00:11:11: Ach und das ist

00:11:12: spannend?!

00:11:14: Ich bin von Grund aus ein sehr neugieriger Mensch.

00:11:17: Aber

00:11:17: da könnte man alles Mögliche studieren oder in allen möglichen Promobilien?

00:11:21: Das stimmt, die Promotion für Social Entrepreneurship ist tatsächlich daraus entstanden.

00:11:25: ich war im Studium im Auslandsemester in Vietnam und habe da ja so ein entrepreneurische Projektmanagement Masterprogramm besucht wo es eben darum ging selber Ideen zu entwickeln.

00:11:36: und die Ideen die dort entwickelt wurden waren alle sehr sozial orientiert.

00:11:40: und dann bin ich halt mit der Frage rausgekommen warum ist das da eigentlich und warum entstehen da so viele soziale Unternehmensgründungsideen?

00:11:47: Und bei uns beispielsweise damals inzwischen ist das ein großer Schiff zu sehen, dass mehr Social Entrepreneurship entsteht.

00:11:55: Aber damals war es dann so, dass ich mich gefragt habe, warum ist das bei uns eigentlich nicht so?

00:11:58: Dann wollte ich dem mehr auf den Grund gehen, hab meine Maßarbeit in diesem Bereich geschrieben und wenn man einmal in der Forschung drinnen ist merkt man wie viel man eigentlich nicht weiß und was man alles noch herausfinden könnte.

00:12:12: drin geblieben.

00:12:13: Also die große Frage, warum entscheiden sich manche Menschen sozial und unternehmerisch aktiv zu werden?

00:12:18: Andere nicht!

00:12:19: Und was können wir tun damit mehr so agieren?

00:12:23: Aber keine eigene Gründungserfahrung oder Gründungswünsche, die dahinter liegen.

00:12:27: Ich habe tatsächlich schon oft mit Gründungsideen gespielt, aber bin noch nicht dazu gekommen da wirklich etwas umzusetzen.

00:12:34: Das ist glaube ich etwas was viele im Hinterkopf immer haben gerade wenn man dem Kontext forst oder lernt dass man sich denkt ich sollte doch auch mal etwas machen genau aber irgendwie ist doch Forschung grade mehr mein Ding.

00:12:46: Ich kann mir gut vorstellen, dass bei dir in den Seminaren dann auch Leute sind, die coole Ideen haben und du denkst, da würde ich gerne mit einsteigen.

00:12:53: Gibt es da vielleicht auch eine zweite Sache wo du sagst?

00:12:55: Das sehe ich richtige Zukunft für meine Studis.

00:12:57: Die haben da richtig ein cooles Projekt gerade im Start.

00:13:01: Ja also solche Ideen gibt das immer wieder, wo man sich denkt, das ist eine richtig coole Idee, das hat Potenzial für die Zukunft.

00:13:08: Die Schwierigkeit ist immer, dass die Menschen noch ein bisschen Schubs brauchen, das wirklich dann auch umzusetzen.

00:13:14: Aber ja, solche Ideen gibt es immer wieder.

00:13:16: Wir haben jetzt auch im letzten Jahr was im Ideenwettbewerb hier vom Institut für Entrepreneurship und Innovation auch da war ein Team aus einer meiner Lehrveranstaltungen dabei.

00:13:27: die haben eine Schuhsohle für Menschen mit Demenz als Idee entwickelt beispielsweise.

00:13:31: das war etwas was gebraucht wird was sozial orientiert ist und was auch einen gesellschaftlichen Mehrwert bieten kann.

00:13:37: Das sind so Ideen wo man merkt Das ist wirklich machbar und das kann auch gut weiterverfolgt werden.

00:13:42: Und da wird man immer gerne auch unterstützen, genau.

00:13:45: Schön!

00:13:46: Das sind wir ja ein sehr interdisziplinärer Campus.

00:13:48: Jetzt habt ihr bei der Gründer Uni oder beim Institut für Entrepreneurship und Innovation ja ohnehin immer schon viele verschiedene Fachrichtungen die zusammenkommen.

00:13:58: Gibt es trotzdem jemand wo du sagst Boah?

00:13:59: Das ist ein Bereich also vielleicht eher auf der Forschungsebene.

00:14:03: mit denen würde ich gerne mal zusammenarbeiten.

00:14:06: Ich glaube, es gibt niemanden mit dem ich nicht gerne zusammenarbeiten würde.

00:14:10: Ich glaube gerade das Themenfeld Entrepreneursche profitiert von dieser Interdisziplinarität und ich glaube dass man da keinen Einbereich nennen kann der mehr bieten Potenzial hat als andere, sondern dass wir versuchen auch gerade in unseren Lehrveranstaltungen beispielsweise unterschiedliche Disziplinen zusammenkommen zu lassen und gemeinsam Ideen zu arbeiten.

00:14:29: Damit daraus eben eher was entstehen kann.

00:14:30: man braucht nicht nur den Wirtschaftswissenschaftler, sondern eben auch den Ingenieur oder die Ingenieurin.

00:14:36: Man braucht auch wenn man etwas für die psychische Gesundheit beispielsweise machen will, braucht man einen Psychologen also immer dieses Interdisziplinäre wovon man profitiert.

00:14:45: Aber wir arbeiten tatsächlich schon recht viel mit unterschiedlichen Fachrichtungen auch zusammen in der Lehre, aber auch in der Forschung.

00:14:50: Genau, aber es gibt jetzt nicht die eine Person, wo ich denke das muss sich machen.

00:14:55: Ich glaube mir vorstellen mit allen kann man gute Projekte entwickeln.

00:15:00: Das ist doch schön!

00:15:01: Das ist auch ein sehr schönes Schlusswort.

00:15:02: Vielen Dank dass du heute dir die Zeit genommen hast hier bei mir im Podcast vorbei zu schauen.

00:15:08: Danke, dass ich eingeladen war

00:15:10: Und für alle, die uns heute zugehört haben.

00:15:12: Vielen Dank, dass ihr dran geblieben seid!

00:15:15: Wenn es Ideen oder Wünsche gibt für weitere Themen, gerne eine E-Mail an uns schreiben, pressestelle aduni-beiräut.de und ansonsten hören wir uns dann in zwei Wochen wieder wenn's heißt Deep Dive Beiräute.

00:15:27: Wenn ihr den nächsten Folge nicht verpassen wollt freuen wir uns, wenn ihr ein Abo da lasst.

00:15:31: egal auf welchen Podcast bleibt ihr uns hört.

00:15:33: eigentlich kann man überall die Glocke leuten.

00:15:35: Die B-Dive Bayreuth ist ein Podcast der Pressestelle der Uni Bayreoth.

00:15:38: Moderation, Ton und Schnitt, zu einer Veropfe, Sounds, Audio, Harpen, Hörspielbox D, technische

00:15:44: Support, Teorino, Logo & Social Media Jürgen Renning.

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